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Von der Seegrube über die Gleirschspitze (2317m) nach Scharnitz - Karwendel - Tirol

Namensbezeichnungen und Höhenangaben nach amtlicher topographischer Karte (ÖK 50)


Von der Seegrube über die Gleirschspitze nach Scharnitz

Ausgangsort dieser Tagestour im westlichen Karwendel
ist die Seegrube (1905m) auf der Nordkette über der
Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Von der Hungerburg
(868m) führt die Sektion 1 der Nordkettenbahn auf die
Seegrube, von wo aus der Weg in östlicher Richtung
Goetheweg bzw. Gleirschspitze (2317m) verläuft


Blick von der Seegrube zu den Kaminspitzen (2435m)
und zur Seegrubenspitze (2350m, rechts der Bildmitte)


Die Sektion 2 der Nordkettenbahn verläuft zum
Hafelekarhaus (2269m) wenige Meter westlich
unterhalb der Hafelekarspitze (2334m)

Nordkettenbahn
Die Stubaier Alpen mit den Kalkkögeln
Ausblick über Innsbruck (574m) Richtung
Wipptal und östliche Stubaier Alpen
Die Seegrube (1905m) ist im Winter das
Zentrum des kleinen Schigebiets auf der
Nordkette
Zum hier vorgestellten Aufstieg von der Seegrube zur
Gleirschspitze bietet sich als Alternative auch eine
Fahrt mit der Nordkettenbahn von der Seegrube zum
Hafelekarhaus an, um von dort über den Goetheweg
zur Gleirschspitze zu gelangen
Die Rumer Spitze (2454m) verbirgt sich hinter Wolken
Beim Gleirschsattel kreuzt der Goetheweg
(Wegnummer 219) den Aufstiegsweg auf
die Gleirschspitze (2317m)

Der Goetheweg führt vom Hafelekarhaus (2269m)
der Nordkettenbahn in östlicher Richtung zur
Pfeishütte (1922m)

Tourenbericht Auf dem Goetheweg zur Pfeishütte

Links unten das Hafelekar, durch das der Weg in
das Mandltal führt

Im linken Bildbereich ist auch das Gleirschtal zu
sehen, durch welches die heutige Bergwanderung
nach Scharnitz führen wird

Für die Rückfahrt von Scharnitz nach Innsbruck bietet
sich die Mittenwaldbahn an, der Bahnhof in Scharnitz
befindet sich im Ortszentrum
Im Hintergrund das Wettersteingebirge mit der
Zugspitze (2962m), Deutschlands höchstem Berg

Bildbericht Sonnenuntergang auf der Zugspitze
Die Westliche (2642m) und Östliche Praxmarerkar-
spitze (2638m, Gleirsch-Halltal-Kette)

Die Gleirsch-Halltal-Kette ist eine der vier großen
Gebirgsketten im Karwendel: auf die Nordkette im
Süden folgt die Gleirsch-Halltal-Kette, die Hinterau-
tal-Vomper-Kette ist die längste der vier Ketten,
über die Nördliche Karwendelkette verläuft im
westlichen Teil die Grenze zwischen Österreich
und Deutschland
Der grasbewachsene Gipfel rechts ist die Mandlspitze
(2366m), der Gipfel nordöstlich ist das Gleirschtaler
Brandjoch (2372m). Der Goetheweg führt nach der
Durchquerung des Mühlkars durch die zwischen
diesen beiden Gipfeln liegende Mandlscharte
Die Wolken steigen auf der Südseite der Nordkette
auf, überschreiten aber nicht die Gipfelreihe

Ausblick von der Gleirschspitze (2317m) Richtung
Westen, links der Bildmitte zeigt sich der Kemacher
(2480m)

Die Nordkette im Karwendel
Das Wipptal und die östlichen Stubaier Alpen
mit der Serles (2717m, rechts der Bildmitte)
Ausblick von der Gleirschspitze zum
Wettersteingebirge, in der Bildmitte
das Gleirschtal
Abstieg ins Mandltal durch das Hafelekar

Rechts der Bildmitte der Große Katzenkopf (2531m)
und die Mittlere Jägerkarspitze (2608m) - Gleirsch-
Halltal-Kette

Der bewaldete Bergrücken im Vordergrund ist
das Niederbrandjoch, ein Seitenzug der Nordkette
Die Grubreisentürme nördlich der Seegrubenspitze
trennen das Tunigskar im Osten und das Steinkar
im Westen

Der Weg verläuft weiter durch das Mandltal
(Wegnummer 216)

Der Große Katzenkopf (2531m) und die
Mittlere Jägerkarspitze (2608m) -
Gleirsch-Halltal-Kette
Das trockene Bachbett des aus dem Samertal
kommenden Gleirschbachs: der Gleirschbach
, der
nördlich unterhalb der Pfeishütte (1922m) entspringt,
durchfließt das Samertal und das Gleirschtal.
Zuflüsse des Gleirschbachs sind der aus dem
Mandltal kommende Angerbach und der Kristen-
bach im Großkristental, der kurz unterhalb
der Amtssäge (1223m) in den Gleirschbach
mündet
Die Südwestflanke des Großen Katzenkopfs
(2531m) oberhalb der Möslalm (1262m)

Zur Einkehr bietet sich nach Bewältigung der
halben Wegstrecke zwischen der Seegrube
und Scharnitz die Möslalm an

Die Möslalm im Karwendel
Blick aus dem Gleirschtal zurück zur Nordkette:
ganz links die Kumpfkarspitze (2393m), rechts
davon der Kemacher (2480m). Westlich des
Langen Sattels die Sattelspitzen (2369m,
2339m)
Die Nordkette in ungewohnter
Perspektive aus dem Gleirschtal
Der Gleirschbach
Der Gleirschbach fließt weiter Richtung Norden
und mündet nach der Durchquerung der Gleirsch-
klamm in die aus dem Hinterautal kommende Isar

Im Hintergrund die Brunnensteinspitze
(2180m, Nördliche Karwendelkette)
Die Brunnensteinspitze (2180m) ist der westlichste
Gipfel der Nördlichen Karwendelkette, die von
Scharnitz nach Osten zur Talelespitze (2104m)
verläuft

Der Hohe Gleirsch (2492m), der westlichste
Gipfel der Gleirsch-Halltal-Kette
(links der Bildmitte)

Tourenbericht Hoher Gleirsch
Die Pleisenspitze (2569m), der westlichste
Gipfel der Hinterautal-Vomper-Kette, aus der
Gleirschklamm


Tourenbericht Pleisenspitze
In der Gleirschklamm
Weite Teile des Weges durch die Gleirschklamm
sind problemlos zu bewältigen - Trittsicherheit
sowie Schwindelfreiheit sind an einigen Stellen
aber unverzichtbar
Die Gleirschklamm-Durchquerung
ist immer wieder ein Erlebnis


Tourenbericht Gleirschklamm
Der Hohe Gleirsch (2492m) aus
dem westlichen Hinterautal
Zoom-Aufnahme des Gipfelaufbaus des
Hohen Gleirsch, rechts der Große
Katzenkopf (2531m)
Die Brunnensteinspitze (2180m,
Nördliche Karwendelkette)
Blick über die Isar zur Großen Arnspitze
(2196m, Arnspitzgruppe)